Ist nicht leicht, das Thema Selbstdarstellung souverän zu meistern. Wir haben ein paar Jahre allein für unser Logo gebraucht. Und wenn man sich die Websites der größten Kreativagenturen so anschaut, dann sieht man wieder einmal, wie schwierig es ist, zum Selbst ein wenig Abstand und heitere Grundeinstellung zu wahren. Das ist schon alles arg verkrampft: Das bunte Gewese und die Blogs bei Jung von Matt, das „Glaubensbekenntnis“ (weil man ja im Gemeindehaus der Friedenskirche St. Pauli sitzt) von Philipp und Keuntje, die Wahrheit von den Goldenen Hirschen – alles schwerer verdaulich als das, was für die Kunden so produziert wird. Aber es gibt Ausnahmen:

Lukas Lindemann Rosinski ist eine Agenturgründung dreier Ex-JvMler. In dem seit 2008 im hübschen Ottensen in Hamburg ansässigen Schuppen hat man sich entschieden, per Video der Welt zu zeigen, wer man ist. Und was man kann. Die Idee rund um den Illumannski-Geheimbund ist zwar irgendwie ein Klassiker aber sehr witzig und bildstark umgesetzt. Locker, leicht – das ist intelligenter Mainstream. Habe ich mir lächelnd bis zum Schluss angeschaut. Und die Website ist auch super.
... ja fast so scheiße wie bei Facebook:

Noch jemand, der immer lustloser wird, wenn er solche Mails bekommt? Die sind auch so HAESSLICH – die gebetsmühlenartig gefaltetet Hände: zum Kotzen. Aber ehrlich.


Schlangenprint von Zara, heute für schlappe 22 Euro mitgenommen. Unfassbar. Und der Regen erscheint gleich viieel softer und wärmer. Ist noch nicht mal Sythetik sondern weich, Baumwolle. Fühlt sich noch besser an, als es aussieht. Wie eine echte Schlange: Die ist auch überraschend trocken und feinporig.
Schon letztes Mal bekam ich zum Jahreswechsel etwas sehr Schönes zum Thema Küssen nachgereicht. So auch in diesem Jahr. Erhellt das maue Grau.

Gedankt sei Antonina!

