
Vor 50 Jahren war auch nicht alles besser. Oder stehe ich irgendwie auf dem Schlauch? Was soll denn hier gesagt sein? Dank Hydropneumatik fahren moderne Frauen bequem übers Feld direkt bis zum Mähdrescher? Faszination Landmann? Lange sollte man darüber lieber nicht nachdenken.
Mehrere Freunde dieses Blogs wollten wissen, was wir denn nun tatsächlich getragen haben zur Gala. Voilà:

Und das noch ein schöner Moment von Thuy Ha (Blogger-Queen), René (OTTO-Projektmanagement) und mir kurz vor der Verkündung des Gewinners in unserer Corporate Blogs-Kategorie. Nein, wir waren gar nicht angespannt ...

Nach dem Econ Award gab es jetzt wieder was in Berlin zu feiern für unser Wunderblog Two for Fashion. Und zwar richtig. Aber der Reihe nach.
Es war endlich mal ein klasse Modus einer Preisverleihung: Die drei Nominierten aus 400 Einreichungen in der Kategorie „Corporate Blogs“ durften gestern in Berlin noch einmal vor einer exquisit besetzten Jury präsentieren. Genau 8 Minuten, mit Stechuhr. Und was soll ich sagen? Two for Fashion hat ihn gewonnen, den Deutschen Preis für Onlinekommunikation 2011 – wir sind bestes Corporate Blog des Jahres! Noch schöner wird das Ganze, weil Gala und Party im eWerk durchaus den richtigen Rahmen abgaben, um sich im Freudentaumel gepflegt die Kante zu geben. Was wir – René von OTTO, Bloggerin Thuy und ich – dann auch artig, wie es sich für Gewinner gehört, getan haben. Ein Riesenspaß! Kann gerade nicht weiterbloggen, weil ich den Regenbogenpokal mal ein bisschen putzen muss ...

So geht es natürlich auch. Besonders hübsch finde ich die Hand auf dem Dach.
Wundere mich gerade, dass auch ich es widerstandslos hingenommen habe, unter Burnout diesen beknackten Miriam-Meckel-Hamsterrad-Burnout zu verstehen. Dabei war damit doch eigentlich das genaue Gegenteil gemeint. Da musste mich nur mal wieder ein Meister aller Klassen dran erinnern. Neil Young:
„It's better to burn out / than to fade away / my, my, hey, hey
Der Burnouter kriegt aus beruflichem Übererfüllungseifer irgendwann Kopfweh und Ohrenpiepen und schreibt ein Buch drüber. Oder fängt wieder an zu lesen und aus dem Fenster zu gucken (bessere Option). Der Feuervogel verausgabt sich als Künstler und stirbt. Der eine wird niemals mehr als ein bisschen angekokelt sein, der andere läuft ständig Gefahr, als Fackel zu enden. Das ist der Unterschied, den ich eigentlich auch mal drauf hatte.
