Screenshot: iTunes Store

Companions gehört seit vorgestern auch offiziell zum Entwicklerkreis von iPad-Apps: Wir haben für Dahler & Company, ein norddeutsches Maklerunternehmen im Segment der Luxusimmobilien, eine kleine, feine App konstruiert, die seit dem 12.2.2011 gratis downgeloaded werden kann. Die App basiert zwar auf der Printversion des Magazins, wurde inhaltlich jedoch um eine ganze Menge Bonusmaterial angereichert: Videos, Dia-Shows und zusätzliche Interior-Geschichten. Einfach mal reingucken, insbesondere die Aufbereitung des Immobilienteils verspricht Spaß: Mit dem Finger wischt man über ein Band von Traumhäusern hinweg, tippt eines an, landet auf der entsprechenden Info-Seite mit Diashow und kan sich die Bilder selbstverständlich auch hübsch in groß ansehen. Und bequem wieder zurückspringen in die Übersicht. So facettenreich kann eine Objektdarstellung im Print nicht sein, tagesprophetenhafte Diashows sind gedruckt nun mal nicht möglich. Und dass man per Link auch gleich Zugriff auf das Exposé hat, ist natürlich auch nicht unpraktisch.

Meinen Marktstudien zufolge sind derzeit erst 24 iPad-Applikationen von deutschsprachigen Corporate Magazines bei iTunes erhältlich – im Bereich Immobilien erst eine. Unsere. Das Angebot ist also noch sehr übersichtlich und wir sind froh, gleich von Anfang an mitzumischen. Gilt es doch jetzt, gemeinsam mit mutigen Kunden auszukundschaften, was alles so möglich ist auf diesem neuen Streichelrechner-Terrain. Bin gespannt, wo die Reise hingeht!

 

Nur falls nicht JEDER gleich weiss, was ich mit dreckiger und kantiger meine: mein Lieblingsrickowens. Der Mann ist auch über 50 und – was soll ich sagen – er hat einfach Style. Und Humor. Und irgendwie verspricht es reichlich mehr Fun mit ihm ein Bier trinken zu gehen oder ein bisschen zu fummeln als mit Jungs wie von Matt.

 

© Mey

Andy Warhol, mein liebster verkannter Lebensweiser, hat einmal gesagt, dass jeder außer sich selbst tunlichst noch ein Produkt haben sollte, dass er auf den Markt schmeißen kann. Zweifelsohne hat Jean Remy von Matt keinerlei Probleme mit produktivem Output. Dass er jedoch auch in entkleidetem Müßiggang – also body pur – einen nicht unerheblichen Warenwert besitzt, zeigt er jetzt in der Mey Kampagne.

© Mey

Als ein Dankeschön an einen Kunden, den die Agentur seit 1993 betreut, sei dieser Körpereinsatz zu verstehen, schreibt die W&V über von Matts Beweggründe. Um rasch zu spekulieren, was denn nun echt sei an Körper und Bild, und was Photoshop. Mir ist das wurscht. Ich freue mich über schöne Bilder auch wenn ich es persönlich etwas kantiger und dreckiger mag. So, wie die Menschen sich auf Plattformen wie „I like my Style“ zeigen. Bei diesen Fotos geht es nämlich wirklich um persönlichen Stil auch in klamottenlosen Lebenslagen. Und nicht um doch wieder eine Leistungsschau, die möglichst nah am Hochglanzblättchenideal sein muss, auch wenn das Verfallsdatum dafür mit 58 Jahren eigentlich schon überschritten ist. Wie sagte es doch Rick Owens letztens in der Zeit so schön: Ich musste „ ... neulich an Madonna denken, als ich in einem Muskelshirt für Fotos posierte. Mein Gott, ich bin wie sie!, dachte ich: Ich bin um die 50 und will allen beweisen, wie scharf ich noch aussehe.“ Wünsche von Matt, dass er tatsächlich beweislastfrei an das Shooting rangegangen ist. Fürchte aber, es war nicht so ...